Das perfekte Brautkleid finden - worauf es bei der Auswahl wirklich ankommt
Für viele Frauen ist die Suche nach dem Brautkleid einer der emotionalsten Momente während der Hochzeitsplanung und für viele geht auch der Traum in Erfüllung sich einmal wie eine Prinzessin fühlen zu dürfen. Doch das perfekte Kleid muss nicht nur auf einem Foto beeindrucken, sondern es sollte auch die Persönlichkeit der Braut unterstreichen, zum Stil der Hochzeit passen und sich auch nach vielen Stunden noch gut anfühlen. Zwischen unterschiedlichen Schnitten, Stoffen und Stilrichtungen kann die Auswahl zunächst überwältigend wirken. Folgende Tipps helfen euch dabei, ein Brautkleid zu finden, das nicht nur wunderschön aussieht, sondern sich auch wirklich nach euch anfühlt.
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Das richtige Brautkleid fühlt sich nach euch an und lässt euch an eurem großen Tag einfach nur strahlen. Hört dabei immer auf eure Intuition.
1. Definiert zuerst die Atmosphäre eurer Hochzeit
Bevor ihr euch für einen bestimmten Stil entscheidet, lohnt sich ein Blick auf das Gesamtkonzept: Wo findet die Hochzeit statt? Zu welcher Jahreszeit wird gefeiert? Ist ein elegantes Dinner, eine sommerliche Gartenhochzeit oder ein mehrtägiges Wedding Weekend geplant? Eine historische Villa oder ein Schloss bietet einen anderen Rahmen als eine moderne Location, ein Weingut oder eine Feier am See. Ein reduziertes Kleid kann in prachtvollen Räumen einen spannenden Kontrast schaffen, während eine ausdrucksstarke Silhouette in einer schlichten Umgebung besonders stark wirkt. Entscheidend ist, dass Brautkleid, Location und Hochzeitsdesign eine gemeinsame Geschichte erzählen und miteinander wunderbar harmonieren.
2. Wählt ein Kleid, das eure Persönlichkeit widerspiegelt
Aktuelle Brautmodetrends können inspirieren – sollten aber niemals wichtiger sein als das eigene Gefühl. Manche Bräute lieben klare Linien, hochwertige Stoffe und eine reduzierte Silhouette. Andere fühlen sich in feiner Spitze, einem voluminösen Rock oder einem Kleid mit besonderem Rückenausschnitt am wohlsten. Eine klassische Braut bevorzugt eher zeitlose, schlichte Schnitte und Stoffe die trotzdem elegant wirken. Bräute, welche einen Hang zum Bohostyle haben und ihre Hochzeit am Strand oder See feiern möchten, bevorzugen leicht Stoffe und ein Blumenkränzchen im Haar. Bleibt euch selbst und eurer Persönlichkeit aber treu!
Fragt euch daher nicht nur: „Steht mir dieses Kleid?“, sondern auch:
Fühle ich mich darin wie ich selbst?
Passt es zu meiner Art, mich zu bewegen und aufzutreten?
Würde ich mich auch in einigen Jahren noch gerne in diesem Kleid sehen?
Gibt mir das Kleid Sicherheit oder bin ich ständig damit beschäftigt?
Das richtige Brautkleid verkleidet euch nicht. Es bringt eure Persönlichkeit sichtbar zum Ausdruck und lässt euch von innen nach außen strahlen.
3. Bleibt bei der Begleitung bewusst selektiv
Zu viele Meinungen können die Auswahl unnötig erschweren. Jede Begleitperson bringt einen eigenen Geschmack und unterschiedliche Vorstellungen mit – diese müssen jedoch nicht euren entsprechen. Nehmt deshalb am besten nur zwei oder drei Menschen mit, denen ihr vertraut und die euch ehrlich beraten, ohne euch in eine bestimmte Richtung zu drängen. Eine ruhige und entspannte Atmosphäre hilft dabei, auf das eigene Gefühl zu hören. Am Ende gibt es nur eine entscheidende Frage: Fühlt ihr euch in diesem Kleid vollkommen wohl?
4. Probiert verschiedene Schnitte unvoreingenommen an
Viele Bräute beginnen ihre Suche mit einer sehr konkreten Vorstellung. Bei der Anprobe zeigt sich jedoch häufig, dass ein zunächst ausgeschlossenes Modell überraschend gut funktioniert. A-Linie, Fit-and-Flare, Mermaid, Empire oder eine voluminöse Ballkleid-Silhouette wirken an jedem Körper anders. Auch Stoff, Ausschnitt, Taillenhöhe und Rockvolumen verändern die Proportionen deutlich. Lasst euch deshalb professionell beraten und probiert bewusst unterschiedliche Formen aus. Das Ziel besteht nicht darin, vermeintliche Problemzonen zu verstecken, denn ein gutes Brautkleid hebt jene Seiten hervor, die ihr an euch besonders mögt, und gibt euch ein sicheres, schönes Körpergefühl.
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Auch die passenden Brautschuhe zum Kleid sollen dabei nicht außer Acht gelassen werden.
5. Achtet auf Stoff, Verarbeitung und Tragekomfort
Die Wirkung eines Brautkleides wird nicht nur durch seinen Schnitt bestimmt. Hochwertige Stoffe, ein sauber gearbeitetes Innenleben und eine gute Passform beeinflussen sowohl die Optik als auch den Tragekomfort. Leichte Seide oder Chiffon wirken fließend und eignen sich besonders für warme Tage. Strukturierte Materialien können einer klaren Silhouette mehr Ausdruck verleihen. Spitze wirkt je nach Muster romantisch, modern oder grafisch. Berücksichtigt bei der Auswahl auch die Jahreszeit und den Tagesablauf. Ein Kleid für eine sommerliche Hochzeit im Freien stellt andere Anforderungen als ein Modell für eine Feier im Herbst oder in historischen Innenräumen.
6. Macht bei der Anprobe den Bewegungstest
Ein Brautkleid muss nicht nur im Stehen funktionieren. Ihr werdet darin gehen, sitzen, euch umarmen, die Arme heben, essen und tanzen.
Bewegt euch deshalb während der Anprobe bewusst:
Setzt euch hin und steht wieder auf.
Geht einige Schritte und dreht euch.
Hebt die Arme.
Testet verschiedene Tanzbewegungen.
Prüft, ob etwas einschneidet, verrutscht oder ständig korrigiert werden muss.
Ein Kleid kann im Spiegel eindrucksvoll aussehen und trotzdem nicht zu eurem Hochzeitstag passen und der Komfort ist kein nebensächliches Detail – er entscheidet mit darüber, wie frei und entspannt ihr feiern könnt.
7. Denkt frühzeitig an Änderungen, Schuhe und Accessoires
Nur wenige Brautkleider passen direkt von der Stange perfekt, daher ist es ratsam, genügend Zeit für Anpassungen einzuplanen. Länge, Träger, Taille und Oberteil sollten so abgestimmt werden, dass das Kleid euren Körper unterstützt und jede Bewegung mitmacht. Auch die finalen Schuhe müssen bei der Anpassung berücksichtigt werden. Schleier, Schmuck und weitere Accessoires wählt ihr am besten erst, wenn das Kleid feststeht. Sie sollen den Look ergänzen und nicht mit ihm konkurrieren. Ein oft unterschätzter Punkt ist außerdem das Handling einer langen Schleppe. Klärt rechtzeitig, wie sie für das Dinner oder die Party hochgesteckt werden kann.
STARK’s Expertentipp
Fotografiert bei der Anprobe nicht nur die Vorderseite. Lasst auch Aufnahmen von hinten und von der Seite machen und betrachtet das Kleid sowohl bei Tageslicht als auch in Bewegung. Besonders wichtig: Konzentriert euch nicht ausschließlich auf die Fotos. Manche Kleider wirken auf Bildern überzeugend, fühlen sich aber nicht richtig an. Andere entfalten ihre besondere Wirkung erst durch eure Haltung, eure Bewegung und eure Ausstrahlung. Darüber hinaus kann euch ein professionelles Brautmoden- geschäft durch tolle Beratung darin unterstützen, die richtige Entscheidung für euch zu treffen.
Fazit: Das perfekte Brautkleid fühlt sich nach euch an
Das perfekte Brautkleid folgt keiner bestimmten Körperform und muss auch keinem kurzfristigen Trend entsprechen. Es verbindet eure Persönlichkeit mit dem Stil der Hochzeit und schenkt euch Bewegungsfreiheit, Sicherheit und ein gutes Gefühl. Nehmt euch Zeit, bleibt offen für unterschiedliche Silhouetten und hört auf eure eigene Wahrnehmung. Denn am Hochzeitstag sollt ihr nicht damit beschäftigt sein, ob das Kleid richtig sitzt, sondern Ihr sollt euch frei bewegen, ausgelassen feiern und euch in jedem Moment vollkommen wie ihr selbst fühlen.
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